Kapitel 7: Krieg!

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Inhaltsverzeichnis

Fremdartige Energiesignaturen

Kaum war unser Team auf der LSS Tigershark, einem leichten Träger und Kommandoschiff der Legionen gelandet, tauschte man sich aus, wie nun zu verfahren sei und einigte sich drauf, erst einmal auf weitere Anweisungen und den ISRA Kontakt, der von Jarod's Mentor gesandt werden sollte, um die Gefangenen entgegen zu nehmen, zu warten.

Auf dem Landedeck des Trägerschiffes indes trafen zwei Batallione der Orgotek Special Operations ein, voll gerüstet in Gyromotor gestützten Rüstungen und begleitet von Ghost Einheiten. Einer dieser Ghosts sollte später noch relevant sein.

Ebenso traf Jade ihren alten Flügelmann Chiron Banes wieder, der nun selbst Flügelkommandant geworden ist und eine junge attraktive rothaarige Flügelfrau bei sich hatte. Ihr Name war Tracy Higgins. Am bedeutendsten jedoch waren die Jäger, mit denen beide landeten. Eine neue Bioschiff Klasse, genannt "Raptor-Klasse", erregte die Aufmerksamkeit von sowohl Jade Archer, Cameron Springs als auch dem anderen Deckpersonal.

Einige Landeformalitäten wurden noch vollbracht und ein Reparatur-Team wurde erbeten, dann legte man sich zur Ruhe. Der Bord-Computer wurde noch hingewiesen, bei jeder relevanten Information das Team zu wecken. Das Verständnis der noch jung geprägten zureichenden Intelligenz war leider nicht zureichend, um zwei wiederholte Rufe der Funkzentrale als 'relevant' zu erkennen.

Das anfolgende Aufmarschieren und Umstellen der Valkyrie jedoch sorgte schon für eine Relevanz-Erkennung des Bord-Systems. Die Crew wurde geweckt und als sie ins Cockpit gingen, um zu sehen, was geschehen war, glaubten sie ihren Augen nicht. Volle 10 Legionäre, angeführt von einem Kommandanten mit einer Augenklappe und begleitet von eben jedem oben genannten Ghost hatten das Schiff umstellt und forderten die Crew auf, das Schiff mit erhobenen Händen zu verlassen. Als nach einer guten Minute keine Reaktion kam und unsere Protagonisten heiss diskutierten, wurde der Ghost angewiesen, das Schiff zu infiltrieren. In einem blinden Winkel der Aussenkameras huschte er durch das Landegestell in das Innere der Tragflächen. Den internen Bordsensoren jedoch blieb das nicht verborgen.

Als gleichzeitig noch zwei Legionäre sich dran machten, Sprengstoff an die Bordtüren anzubringen, entschloß sich das Team, die Tür zu öffnen und mit erhobenen Händen langsam die Gangway herabzu kommen. Die Legionäre enterten das Schiff professionell und schnell. Jade wollte Rede und Antwort, was los sein und erhielt von dem Augenklappen tragenden Kommandanten die Auskunft, dass das Schiff fremdartige Energiesignaturen aus dem Frachtraum aussenden würde, die auch nicht dem speziellen Gast des Schiffes verborgen gewesen waren. Schnell wird klar, dass nur General Proxy Solveigh Larrsen gemeint sein kann.

Bei einer Durchsuchung des Schiffes wird die Sonde offenbar, die im Frachtraum sind und eben so die Gefangenen, jedoch nicht die Leiche. Alles wird von den Legionen konfisziert. Es ergibt sich noch ein scharfer Wortwechsel zwischen dem Ghost und der Crew, dann jedoch sollen sie der Proxy selbst vorgeführt werden. In Eskorte werden sie zu der taktischen Zentrale gebracht, während das Schiff weiter durchsucht wird.

Der Ghost hatte noch im Frachtraum beobachten können, dass die Legionäre offenbar von verzerrten Energieresonanzen (aka Taint) ausgegangen sind, zwar Anteile von ähnlicher Strahlung gefunden hatten, aber keine echten Taintspuren.

Was jedoch keiner mitbekam, war das hasserfüllte Grinsen des glatzköpfigen Legionärs, der das Treiben, zwischen zwei Hybridjäger versteckt,
beobachtet hatte und das Abführen der Crew mit einem leisen Du kleines dreckiges Miststück fliegst also wieder und hattest heute nur 
Glück...... quittierte

Sie kommen!

Durch die Turbolifte wurden sie in einer der grosse Kartenräume geführt und je näher sie an den Raum kamen, desto stärker wurde Ihnen die Präsenz eines Wesens klar, dass so mächtig ist, dass der Psiraum sich um es formt und ihrem Willen unterwirft. Der Raum selbst glich einen dreistufigen Amphitheater im Aufbau, überspannt von einer gewaltigen Biokuppel, die die Aussicht auf die Flotte ermöglichte. In der Kuppel jedoch schwebte ein grosses Hologramm, dass die gesamte Flotte zeigte, mögliche Angriffsvektoren und viele taktischen Informationen mehr.

Neben der Proxy selbst waren noch andere hochrangige Führer der Sublegionen und anderer militärischer Einheiten zugegen und besprachen die Vorgehensweisen bei Feindkontakt. Als Solveigh Larrsen die Crew eintraten sah, wies sie die anderen an, weiter zu besprechen und wand sich den Protagonisten zu. Einige kurze Fragen zu der Sonde folgten, ein Hinweis, dass sie enttäuscht sei, dass Jade Archer, eine hochdekorierte, wenn auch junge Veteranin, ein Gerät unbekannter Bauart, möglicherweise eine Waffe, zur Flotte brachte, dann wurde die Proxy von einem Funkspruch unterbrochen aus Chicago. Kurz zuvor kam die Information, dass zwei Trägerschiffe um Erlaubnis bitten würden, zum Verband aufzuschliessen. Auf einem grossen Hologramm Display wurde die Verbindung in das Chicagoer Orgotek Hauptquartier aufgebaut. Niemand anderes als Alexander Cassel, Prexy von Orgotek, sprach zu der Legionen-Proxy und teilte ihr mit, dass die "Mjölnir" ebenfalls auf dem Weg zur Flotte sei, was Solveigh Larrsen ein Lächeln auf die Lippen spielte. Wie die Crew erfuhr, handelte es sich bei dem Schiff um ein Superwaffe - eigentlich nicht mehr als ein riesiges Geschütz mit Triebwerken. Cassel beendete die Verbindung mit den Worten, dass er sich nun zum dritten Verteidigungswall aufmachen würde.

Das Team erfuhr, dass insgesamt drei Verteidigungswälle existieren. Die erste auf der Jupiterumlaufbahn - dort, wo die Crew sich befand. Die zweite auf Höhe der Marsumlaufbahn und die dritte im Orbit der Erde.

Solveigh Larrsen teilte Cameron mit, dass sie solange sie sich im Flottenverband befindet, sie unter Ihrem Schutz befindet. Doch bevor sie mehr erklären konnte, kam die Meldung eines Funkoffiziers, dass gewaltige Verwirbelungen sich gerade im Psiraum aufrun würden. Sie wirbelte herum, um auf die Schirme zu sehen, doch auch offen ersichtlich riss ein violett-schwarzes Band, umwirbelt von Blitzen, durch das Weltall und viele einzelne Punkte, die schnell heranhuschten und Triebwerksfeuer hinter sich herzogen, rasten auf den Flottenverband zu. Von einem Sensorenoffizier erklang der Ruf "Nuklear-Sprengköpfe!"....

Larrsen wirbelte herum und ballte ihre Fäuste, konzentrierte sich, formte ihren Willen und demonstrierte ihre Macht als Proxy in Form eines gewaltigen Schutzschirmes, der sich schillernd vor die Flotte zog und an welchem die Atomraketen in riesigen Feuerblumen zerplatzten. Doch es gab keinen Moment durchzuatmen, denn in dem Riss im Raum zeigten sich nicht weniger als 12 Mutterschiffe der Chromaten, die wie herangezoomt den Raum überwanden und sich direkt vor dem Riß manifestierten. Sofort liessen sie gefühlte Abermilliarden an Krötenjägern aus ihren geöffneten blasenartigen Hangaren. Die Mutterschiffe selbst sahen wie überdimensionierte schwarzgrüne Quallen aus, aus denen Tentakel, wohl Antennen, ragten.

Larrsen befahl den Gegenangriff und die Hölle brach los. Der zweite Verteidigungswall sollte informiert werden, doch die Langreichweitenfunkfrequenzen blieben still. In einem Moment der echten Unsicherheit, wie darauf zu reagieren sei, sandte sie die Crew der Valkyrie aus, um nachzuprüfen, weswegen die Funkrelais-Stationen nicht antworten. Und der Ghost sollte sie begleiten.

Funkrelais-Station Kappa Omicron 4

Die Crew hastete zum Hangar und machte die Valkyrie startbereit. Just in diesem Moment versuchte ein chromatischer Jäger in den Hangar zu rasen und wurde kurz vorher von den Geschützen abgeschossen, Trümmer jedoch krachten in zwei irdische leichte Jäger und brachten diese zur Detonation. Ein weiterer folgte in einem waghalsigen Manöver und eröffnete das Feuer auf die Schiffe im Hangar, wurde aber kurz danach von weissblauen Plasmalanzen in seine Einzelteile zerfetzt. Die beiden Raptor Jäger waren abgehoben und gaben der Valkyrie Feuerschutz.

Kaum waren sie aus dem Hangar, stieß die Valkyrie in ein summendes wirbelndes Chaos der grössten Raumschlacht der Menscheit. Überall enge Dogfights, riesige Energiestrahlen, die von den Bordgeschützen der Großkampfschiffe emittiert wurden, Detonationen, rasende Raketen, wirbelnde Trümmer. Schnell hatten sich Chromaten an die Valkyrie geheftet, doch der Geleitschutz leistete volle Arbeit, so dass sie eine gute halbe Stunde später die Gefechtszone verlassen hatten.

Dabei passierten sie den über Raumsprung hinzukommenden Verband der Trägerschiffe YOKOHAMA und HASTINGS, begleitet von dem Großgeschütz MJÖLNIR.

40 Minuten später waren sie in Sensorreichweite, so dass sie die Funkrelais-Station hätten sehen müssen. Doch da war nichts. Jarod hatte zuvor den Spiegel benutzt, um der Flugbahn der Valkyrie immer ein Stück voraus zu sein, doch sah er auch nichts. Erst, als er seine Sinne in den Psiraum verlagerte, sah er etwas anderes. Wie ein Kokon flossen Psienergien um den Ort, an dem die Station sein sollte. Die Station wurde unsichtbar gemacht! Dank der taktischen Daten um die Chromaten wusste das Team, dass die Chromaten Dinge verschwinden lassen können oder Illusionen erzeugen lassen können, da es sich um natürliche Photokinetiker handelt. Jarod bewegte seine Sinne vorsichtig durch das Gewirr der Psilinien und als er sie durchbrach, sah er die kleine Relaisstation ruhig, um die eigene Längsachse drehend, vor sich liegen. Zwei Chromatenjäger lösten sich von Ihrem Rumpf, hatten in der Unsichtbarkeit gelauert und griffen die Valkyrie an. Auch hier kümmerte sich die Eskorte mehr als hervorragend um die Angreifer.

Der Psispiegel war nun der Schlüssel zum gefahrlosen Überwinden der Chromaten an Bord der Station. Jarod sandte seine Sinne hinein, der Rest sah, was er sah durch den Spiegel. Innen war absolute Finsternis. Der Ghost illuminierte die Umgebung, 3 Chromaten wurden aufgescheucht. Einer versuchte herab zum Reaktor zu gehen und diesen zu sprengen. Jade hielt ihn davon mit ihren telekinetischen Kräften ab. Die Plasma-Energie, die der Ausserirdische in seine Hand gesammelt hatte, wurde dabei zur Aussenhülle geleitet und die explosive Dekompression tötete Ihn. Ein anderer Chromat wurde auch in den Schacht zum Reaktor hinabgerissen, bevor die Notschotts schliessen konnten. Der dritte eilte zu der Steuerkammer, wo die menschlichen Techniker vermutlich gefangen waren. Jarod eilte Ihm hinterher mit seinen Sinnen, doch kam zu spät. Dieser hatte ein fürchterliches Inferno aus Feuer entfacht und die Techniker getötet und die Konsolen zerstört. Jade tötete Ihn mit einer scharfen Scherbe eines Monitors, die Ihn köpfte. Der Chromat hatte offenbar dieses erwartet, denn er senkte seinen Kopf und wartete sein Schicksal ab, nachdem er die Konsolen zerstört hatte.

Indes wurde die Aussenhülle untersucht. Die Antennen waren von einem weissen klebrigen Gespinst umwoben. Vermutlich störte dieses Material den Funk.

Reparaturversuche im Kommandoraum scheiterten, da die gesamte Elektronik zerstört war. Aber diese Station musste wieder online gehen! Die Funkverbindung zum zweiten Verteidigungswall war überlebensnotwendig für das Weiterbestehen der Menschheit! Als Cameron fieberhaft überlegte und eine kleine Chance sah, arbeiteten andere an der Entfernung der Biomasse an den Antennen. Diese Masse zeigte sich jedoch resistener und klebriger als erwartet.

Cameron hatte die rettende Idee. Jedem Noetiker wird beigebracht, seine Kräfte zu nutzen. Und jedem wird beigebracht, dass es eine Grenze gibt, die man nie öfter als einmal im Leben übertreten sollte. Mit dem funktionalen System zu interfacen wäre keine Herausforderung - doch das Lenken der Funkwellen über Millionen Kilometer, das Etablieren einer psigestützten stabilen Funkwelle, die Technik-unabhängig wäre.....das war weit ihrer Möglichkeiten. Also nahm sie sich die Ruhe, die Besonnenheit, griff tief in sich, suchte den Funken, der sie mit dem Psiraum verbindet. Kanalisierte Ihn, leitete die Energien des äonenalten Universums durch sich und öffnete die Tür, deren Aufstossen ein Preis haben würde. Unbändige Energien öffneten sich, kreisten durch ihren Körper, verbanden sich mit der Elektronik, verbrannten die Biomasse auf den Antennen. Für wenige Sekunden schien sie den gesamten Funkverkehr des Sonnensystems zu hören, dann lebte die gesamte Antennenphalanx auf und die Energie stabilisierte sich. Die Funkverbindung war geschaffen!

Cameron sank bewusstlos in sich zusammen - diese Stufe von Energie war zuviel für sie.

Das Team holte sie in das Schiff, in die medizinische Bucht, aktivierte dort den MedBot, der jedoch keine innernen und äusseren Verletzungen orten konnte. Zeitgleich mit einem Wiederaufleben ihres Minicomps erwachte auch sie. Als sie erfuhr, was sie getan hatte, wirkte sie erschüttert, aber stolz. Erschrocken und verängstigt war sie, als sie merkte, dass ihr Haar schlohweiß geworden war und zwischen ihren Fingern unruhige Lichtbögen aus elektrischer Energie tanzten. Elektra war erwacht und lud auf Anweisung von Cameron die medizinischen Datenbanken des MedBots, um sich nochmals zu untersuchen. Doch auch sie fand keine Verletzungen - auch nicht weiter verwunderich, denn nun hat zwar der Bio-Minicomp eine medizinische Datenbank, aber keinerlei medizinischen Sensoren, mit denen er Cameron hätte abtasten können.

Bevor noch mehr Unterhaltungen und Erklärungen stattfanden konnten, schrillte der rote Alarm auf. Der Begleitschutz hatte herannahende Chromatenjäger mit Bomberunterstützung aufgespürt. Wieder entbrannte ein heftiger Kampf zwischen den Schiffen. Die Eskorte konzentrierte sich voll auf die Jäger, während die Valkyrie aus vollen Rohren auf den Bomber feuerte und jenen auch stoppen konnte, bevor er die Relaisstation zerstört hatte. Die Eskorte hatte einen formidablen Kontrahenten gefunden in Form eines offenbaren Chromatenveteranen, der um Längen besser flog als alles, was sie zuvor gesehen hatten. Doch plötzlich verschwanden Teile des durch den Radar abgetasteten Bereiches in einer schwarzen konturlosen Wolke....

Bei unseren Protagonisten schrillten alle Alarmglocken auf, zeitgleich wurden sie von einer Raketensalve des Chromaten-Asses getroffen, verloren die rechte Antriebsgondel, Teile der inneren Elektronik brannten durch und das Schiff geriet ins Trudeln. Jade sandte panisch die Eskorte weg, mehr um deren Sicherheit als um die eigene bemüht. Das Chromaten-Ass brachte sich in eine todbringende Schußposition, als aus der Schwärze zwischen den Sternen eine Salve hochmobiler Raketen herausschoß und das Feindschiff geradezu pulversierte.

Für einen kurzen Moment herrschte Ruhe aufzuatmen, dann plötzlich ging ein Ruck durch die Valkyrie. Offenbar wurde sie durch eine Art gravitationsauslösendem Strahl in die Finsternis gezogen....

In der Finsternis

Kaum an Bord gezogen, wurden Sie in einem riesigen Hangar mit Hunderten der Jäger, wie sie jene schon mehrfach bei Gefechten beobachtet hatten, abgesetzt von dem merkwürdigen Energiestrahl. An den Seiten vieler Jäger prangte in dunkelblau ein "T2M". Als sie sich neugierig durch das Cockpit umsahen, kam ein nicht unattraktiver Mann in fürchterlich gewöhnlicher Kleidung, jedoch mit unbändigem Charisma, auf das Schiff zu. Er trug Kleidung, wie man sie in den Museen gesehen hatte. Bluejeans, ein weisses Baumwoll(!)-Shirt, einen offenen Duster. Als das Team ihr schwer havariertes Schiff verließ, stellten sie fest, dass kaum technische Crews im Hangar sind. Erst wirkte gerade zu ausgestorben.

Der Mann, der wegen der Kühle einen Duster trug, stellte sich als "Mr Corbin" vor. Er zeigte sich nicht sonderlich offensiv, strahlte jedoch eine geradezu unnatürlich sympathische Aura aus und machte schnell klar, dass die Crew chancenlos wäre. Er führte sie in eine Art Cafeteria - einem sterilen Raum mit Lebensmittelautomaten an den Wänden. Dort begann er Ihnen mitzuteilen, dass er ganz und gar nicht ein Freund des Faktes wäre, dass sie sowohl die Stördrohne als auch 3 Crewmitglieder des Schiffes an Bord hätten. Das Team entgegnete, dass dem nicht mehr so wäre und sie auch keine Chance hätten, die Gefangenen und die Drohne zurück zu bringen. "Corbin" gab Ihnen einige Minuten, um sich intern abzustimmen und machte klar, dass Alternativen nicht existieren würden. Sie wüssten bereits zu viel und das könnte nicht toleriert werden.

Das Team stimmte sich kurz ab, doch dann kam Corbin wieder zurück. Sie teilten Ihm mit, dass sie die Drohne keinesfalls zurückholen könnten, jedoch ggf die Gefangenen. Corbin entgegnete, dass der Psi-Spiegel auch interessant wäre für Ihn. Spiegel und Gefangene wären der Preis, sich freizukaufen und ihr Leben zu behalten. Ihr Gedächtnis würden Sie nicht behalten dürfen, er "habe da Wege..."

Das Team konnte sich auf keine einheitliche Antwort einigen und so wurden sie in Zellen geführt. Jeder in eine. Alle getrennt. Craig war geistesgegenwärtig genug, von Jarod einen Psi-Abdruck zu nehmen und bewahrte sich so die Methode, in Gedanken mit Ihm zu sprechen. Der Ghost wurde nicht entdeckt in der ganzen Zeit und konnte sich so unerkannt über den Hangar bewegen und dem Gespräch lauschen und gar eine Minikamera positionieren. Jade hatte diese bemerkt und heimlich in die Zelle mitgenommen.

Die Zellen waren mehr wie einfache 2-Zimmer Unterkünfte, hatten jedoch nichts von echten Gefängnistrakten.

Nun saßen unsere Helden dort, voneinander getrennt, auf fremden Boden, mit havariertem Schiff und einem unausgesprochenen Ultimatum....

 Bis hierhin im Summe anerkannte EP: 40

Zu Kapitel 6: Offenbarungen

Zu Kapitel 8a: Auskundschaftungen

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