Kapitel 4: Sie kamen, um zu schützen...
Aus Aeonversum
- Man hatte sich darauf geeinigt, erst einmal an Bord der LSS Dragon zu verweilen, um bei der Vertiefung des Kontaktes mit den Sik'lash helfend zur Seite zu stehen.
- Während einer kurzen Essenspause in der Mensa des Schiffes meinte Jarod, er hätte etwas, ein Schiff vielleicht auf einer der Faux Vista gesehen, die das Bild von draussen nach drinnen projekzieren. Er war sich aber nicht ganz sicher. Das Team diskutierte darüber, ob man nun den Captain verständigen sollte oder nicht, denn eine Panikmache wollte man vermeiden.
- Kurz darauf sah man, wie das Schiff der Sik'lash seine Schilde aktivierte. Die LSS Dragon wurde in Alarmbereitschaft versetzt und das Team teilte sich auf: Jarod und Craif wollte zu Captain Eriksson um ihm von Jarods Beobachtung zu berichten, Cameron und Jade wollte zum Schiff, um es im Falle einer Bedrohung schnell starten zu können.
Doch sie kamen nicht allein...
- Auf der Brücke angekommen erzählten Jarod und Craig dem Captain von Jarods Beobachtung und man beschloss, Kontakt mit den Sik'lash aufzunehmen. Der Captain etablierte also eine Verbindung zu ihrem Schiff und fragte, was das Aktivieren der Schilde für einen Grund hätte. Die Siklash äusserten sich recht undeutlich aber es war klar, dass sie mehr wussten.
- Jarod hatte in der Zwischenzeit eine Vision, die nichts Gutes verhieß. Er sah Schiffswaffen, die aktiviert wurden und eine Mannschaft, die in Alarmbereitschaft versetzt wurde. Das beunruhigte ihn und er teilte dem Captain mit, dass es vermutlich bald zu einer Auseinandersetzung kommen könnte.
- Indessen hatte Craig das Wort an die Sik'lash gerichtet, ihnen gesagt, dass so eine Schildaktivierung an Bord der Legionsschiffe für Unruhe sorgte. Die Sik'lash teilten Craif mit, dass sie hier sind, um eine alte Schuld zu begleichen und dass in 3 Tagen eine Bedrohung kommen würde, vor der sie die Menschen beschützen müssen und sie aus dem Grund die Schilde aktiviert hätten, um gewappnet zu sein für eventuelle Späher.
- Craig äusserte den Sik'lash gegenüber, dass man die Vermutung habe, dass sich nicht nur ein Sik'lash-Schiff in der Nähe von Fuyoshi aufhalten würde sondern mehrere. Der Captain des anderen Schiffes gab daraufhin zu, dass es insgesamt 4 Schiffe wären, mit denen sie angekommen wären, die sich aber bislang alle im Tarnschild versteckt gehalten hätten. Eins der Schiffe sei damit beschäftigt, Sensordaten zu sammeln um genauere Auskunft über die Bedrohnung zu erhalten, die da kommen sollte.
- Nachdem das Gespräch beendet war, kam ein weitere Funkspruch rein. Es war Tanja de Vries, Captain des UNSF Kreuzers "Hope". Sie und der Captain der LSS Dragon hatten eine nette Unterhaltung in der sie mitteilte, dass die UN auch ein Interesse daran hätte, mit den "Besuchern" zu sprechen. Dem Team wurde recht schnell klar, dass, sollte die UN anrücken, mit großer Wahrscheinlichkeit keine weitere Möglichkeit für sie bestehen würde, mit den Sik'lash zu reden. Captain Ericsson teilte ihr daraufhin mit, dass Proxy Larssen in zwei Tagen ebenfalls zu gegen sein wird und sie sich dann mit ihr unterhalten könnte. Das bremste Tanja de Vries etwas in ihrem großspurigen Auftreten und etwas angespannt teilte sie mit, dass es ihr natürlich eine Freude sein werde. Das Gespräch wurde kurz darauf beendet.
- Captain Ericsson hatte danach eine Unterhaltung per Funk in seinem Privatzimmer mit dem Captain des anderen Legionenkreuzers, der LSS Tallahassee. Kurz darauf ging ein weiterer Funkspruch ein indem mitgeteilt wurde, dass sich 10 weitere Sik'lash Kreuzer im Erdenorbit enttarnt hätten.
- Craig, Cameron, Jarod und Jade beschließen, den Sik'lash beim Scannen der Umgebung unter die Arme zu greifen und starten mit der Valkyrie, um Kontakt zu dem anderen Sik'lash Kreuzer aufzunehmen, der ihnen die Spezifikationen der Sensordaten zur Verfügung stellen kann. Cameron modifiziert die Sensoren der Valkyrie und das Team macht sich an die Arbeit.
- Nach einiger Zeit meinte Cameron etwas hinter dem Jupiter entdeckt zu haben, nur ganz kurz. Sie nimmt Kontakt zum anderen Sik'lash Kreuzer auf und erkundigt sich, ob diese ebenfalls etwas gesehen hätten. Die Sik'lash haben nichts dergleichen gesehen und vermuten einen Defekt unserer Sensoren. Vermutlich handelte er sich um eine Radarverzerrung durch die immense Gravitation des Riesenplaneten.
Raumkröten!
- Keine Sekunde später geht der Schiffsalarm los - die Valkyrie ist unter Beschuss und mehrere Raketen nehmen direkten Kurs auf das Schiff. 3 Chromatenjäger sind wie aus dem Nichts aufgetaucht und wollten sich dran machen, die Valkyrie in Stücke zu schießen.
- Durch waghalsige Flugmanöver und gezielte Schüsse gelingt es dem Team, die 3 Chromatenjäger zu zerstören. Die Sik'lash hatten zwar ihrerseits Jäger ausgesandt, aber da war die Gefahr schon fast vorüber. Nun wird allen klar, dass es sich bei der Bedrohung, die in 3 Tagen kommen soll, vermutlich um die Chromaten handeln wird und dass dies 3 Späher waren, die die Lage schonmal auskundschaften sollten.
ABI Frachter in Not
- Die Valkyrie fing ein Notrufsignal auf, dass seine Position irgendwo im Asteroidengürtel mehrere tausend Kilometer entfernt hatte. Es kam von einem ABI Frachter.
- Das Team machte sich auf den Weg und fand einen Frachter, schwer beschädigt. Um den Frachter herum waren Trümmerteile verteilt, die zu 3 Jägern gehörten, die alle eine sehr alte Bauweise aufwiesen. Der Captain des Frachters hatte ganze Arbeit geleistet und seine Ladung verteidigt. Der Captain war ein unsymphatischer Kerl. Er teilte uns mit, dass er Probleme habe, einen Funkspruch abzusetzen, weil irgendetwas den Funkverkehr lahmlegen würde. Auch das Team musste fesstellen, dass es keine Funksprüche über eine größere Entfernung absetzten konnte und so machten man sich auf die Suche nach der Ursache.
- Wenig später wurde man fündig. Es sah aus wie eine große Scheibe von ca 2 Metern Durchmesser und von ihr ging das Störsignal aus. Um es zu bergen musste es erst einmal abgeschaltet werden, da sämtliche Elektronik in der Nähe der Scheibe nicht funkionieren würde. Cameron gelang es, die Scheibe mit Hilfe der Point-Defense-Laser des Schiffes zu entschärfen, indem sie eine Abfolge an Lichtsignalen an die Scheibe sandte, die diese deaktivierte. Cameron zieht sich einen Raumanzug an und das Team lädt die Scheibe in den Frachtraum der Valkyrie. Es scheint, dass diese Scheibe eine Technologie beherbergt, die in der heutigen Zeit vergessen ist.
- Das Team fliegt zurück zu dem beschädigten Frachter und fordert ein Schiff an, dass den Frachter abschleppen kann. Da es zu lange dauert, ein Schleppschiff von Fuyoshi anzufordern, weil das mindestens 2 Tage unterwegs wäre, setzt das Team einen Funkspruch ab zu der Flotte, die in dem Verband der LSS Invincible, dem Schiff von Proxy Larssen und Flagschiff der Legionen, mitfliegt und die wesentlich schneller da sein wird.
- Das Team erhält Kontakt und schildert das Problem und man erhält die Zusage, dass ein Schiff kommen wird, um den Frachter einzusammeln. Jade teilt mit, dass das Team noch Informationen hat bezüglich des Chromatenangriffs hat, woraufhin eine Verbindung zu Proxy Larssen hergestellt wird. Das Team teilt seine Erkenntnisse mit und Proxy Larssen stellt das Team unter "Protokoll 01". Das bedeutet, dass diese Informationen höchster Geheimhaltung unterliegen und das Team verpflichtet ist, niemandem davon zu erzählen. Das Team soll sich bereithalten, denn so wie es aussieht, planen die Chromaten einen zweiten Angriff auf die Erde und rücken mit einer großen Streitmacht an.
- Nachdem alles geklärt ist, fliegt das Team mit der Valkyrie zurück zur Station Fuyoshi.