Kapitel 2: Geryon in Gefangenschaft

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Kapitel 2: Geryon in Gefangenschaft

  • Geryon befindet sich in genannter Militärbasis, unterirdisch, bewacht von einem ganzen Batallion der US Army
  • Bürgermeister Hatchet versucht wiederholt R3 darauf hinzuweisen, dass nach einem alten Abkommen diese Basis zu Chicago gehört, stößt aber bei Shader auf Widerstand, wären Bazooka und Venus Unterstützung signalisieren.
  • Das Gespräch eskaliert in einem Streit im Team und unverichteter Dinge kehrt das Team in ihr Anwesen zurück.

T2M schaltet sich ein

  • Venus findet bei der Ankunft vom Butler überbracht einen speziell kodierten optischen Kristall vor, der Zugangsdaten zum T2M Netzwerk beinhaltet und aktiviert somit eine Trideo-Konferenz mit Caestus Pax. Dieser betont nochmals die hohe Bedeutung der Gefangennahme von Geryon und erklärt, dass T2M auch den Fall übernehmen würde, aber vom Bürgermeister drauf hingewiesen wurde, dass R3 zuständig sei und man zumindest Verhören durch eine psychisch begabte Nova führen wolle. Venus entgegnet, dass sie das mit dem Team besprechen wollen würde und dass man sich Sorgen und Gedanken machen würde, wie einem Angriff von Divis Mal zu begegnen ist. Caestus Pax entgegnet nach einigen Andeutungen (und legt diese Information unter höchste Geheimhaltungsstufe), dass dank einiger japanischer Nova in den letzten 3 Jahren Kolonien auf anderen Planeten(!) erbaut wurden und unter den vielen geprüften Planeten auch einer dabei wäre, der zwar lebensfreundlich wäre, aber keinerlei Interesse für die Raumfahrt bieten würde. Man könnte Geryon dort aussetzen. Venus will das mit dem Team besprechen. Das Wissen, dass die Erde ausserirdische Kolonien hat und keiner bislang davon wusste, verblüfft sie massiv.

Ein Attentat auf R3

  • In der anfolgenden Besprechung im Team glätten sich die Wogen etwas, doch bevor ein Entscheid gefallen wäre, rief der Agent des Teams an, jeder Percy Clarksen, der alle Termine und Presse/PR-Aktivitäten des Teams überwachte.Sein Verhalten am Telefon sagte den Mitgliedern des Teams, das etwas nicht stimmen würde. So beschlossen Sie zur Repräsentanz des Teams in die Innenstadt zu fahren, zu einem grossen vollverglasten Gebäude, in welchem mehrere Agenturen und Technologiefirmen untergebracht waren.
  • Kurz bevor sie ankamen, erschütterte eine laute Explosion die Innenstadt und sie beschleunigten Ihre Anreise. Die Front des Gebäudes stand in Flammen, die Glasscheiben zerfetzt durch die Wucht. Überall lagen herumgeschleuderte Wracks von PKWs, Verletzte stürmten aus dem Gebäude. Das Zentrum der Detonation schien dort gewesen zu sein, wo sich das Büro ihres Agenten befunden hatte.
  • Das Team stürzte ins Gebäude, auf der Suche nach der Ursache und Ihrem Agenten. In den brennenden Trümmern zweier zusammengekrachter Flure sollte Bazooka letztendlich eine Frau finden, deren Körper aus reinem Feuerplasma bestand. Ein Kampf entbrannte zwischen den beiden, der einige Wände, etliche Einrichtungsgegenstände und noch mehr Fensterscheiben zur Mitleidenschaft zog. Bazooka konnte den Kampf letztendlich knapp für sich entscheiden, nachdem Venus mit ihren psyschischen Kräften zusätzlich eingegriffen hatte. Die Frau brach nackt und kaum zu verstehende Worte stammelnd zusammen. Sie wurde der Polizei übergeben. Den Agenten jedoch fanden Sie nicht...

Beobachter und ein Quantumregen

  • Gerade in diesem Moment schoß eine bis in den Orbit reichende gleissend weissblaue Lichtsäule am Horizont in diesem Himmel und selbst im Stadtzentrum war ein donnerndes Grollen zu hören. Der Ort dieser Säule muss an der militärischen Basis gewesen sein. Wie groß muss die Säule sein, wenn man sie so weit entfernt noch so gut sehen konnte?
  • Als man sich darüber aufgeregt unterhielt, was das gewesen sein könnte und Shader die Mutmassung äusserte, das wäre der Abtransport von Geryon durch T2M gewesen, begannen kleine glühende Lichtpunkte herabzuregnen, wie sanft fallende Schneeflocken aus weissblauem Licht.... überall dort, wo sie die Haut eines Nova berührten, erwärmten sie sie und gaben dem Nova neue Kraft. Ein Quantumregen? Aber wie? Wodurch?
  • Eine Seitenszene: Auf einem Dach eines nahe gelegenen Hochhauses sitzt ein Mann, vielleicht Ende 30, blondes kurzes Haar, hagere attraktive Gesichtszüge, wache blaugrüne Augen. Er trägt dunkle unauffällige Kleidung in grau und braun Tönen. An seiner Seite hockt eine knabenhaft gebaute Asiatin mit nur halblangem schwarzem Haar. Auch ihre Kleidung ist nichtsagend...

Und, bist Du zufrieden mit dem Verlauf? fragte sie.

Nein....ich frage mich, warum sie sich einschalten?, antwortete er.

Komm, Geliebter, wir werden weiter sehen und dann verstehen, sagte sie aufmunternd.

Er nickte und zog sich hinter die Brüstung zurück.

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