Kapitel 21: Durch die FSA

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Inhaltsverzeichnis

Umplanungen

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Nach einem längeren Gespräch mit Jester plant das Team noch einmal die Konfiguration ihres Gefährts um, entscheidet sich für einen gepanzerten geländetauglichen Transporter wie auch ein hochklappbares MG statt einem Plasmawerfer. Letztendlich benötigt die Logistik-Abteilung des Konzerns nahezu zwei Tage, um den Wagen entsprechend zu konfigurieren, dass dem Team nichts anderes übrig bleibt, in der Zeit die Vorzüge der Konzern-Archologie in NNY zu geniessen. Zusätzlich werden dem Team noch gefälschte Einreisepapiere überstellt, die das Team als karitative Aeon Trinity Einheit ausweisen, wobei lediglich Doktor Artem Petersen der Trinity angehört, der Rest Leibwächter und Techniker darstellen. Dementsprechend wird der ATV des Teams mit Aeon Trinity Zeichen versehen.





Tag 1: Aus NNY bis nördlich von Washington

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Sobald alles bereit war, brach das Team am späten Abend gegen 22 Uhr auf und verließ durch einen stillgelegten Zugang der untersten Ebene mit dem ATV das Konzerngelände. NNY Unterstadt ist berüchtigt für die Gangaktivitäten, die Kaltblütigkeit der Menschen auf der Suche nach Essen und etwas Verwertbaren und wird von den Sicherheitskräften nur noch mit Drohnen patrouilliert. Nach einigen Irrfahrten zwischen zusammengestürzten Gebäuden her und unerwarteten Umwegen kommt das Team fast in eine Schießerei zwischen zwei verfeindeten Gangs, die Gangs jedoch werden von einer FSA Polizeidrohne überrascht und verbünden sich, um das gesteuerte Gefährt vom Himmel zu holen. Das Team zieht es vor, nicht einzugreifen. Etwas später werden sie von verminten Strassen und Ruinen zwangsläufig in die Hand einer weiteren Gang geleitet, machen jedoch das einzige kluge und steigen nicht aus, sondern nehmen Fahrt auf, als die Gang vor Ihnen die Strassen blockiert. Die Gang muss ausweichen, einige versuchen einen beherzten Sprung auf das ATV. Die guten Fahrkünste des Führers schleudern die ungewollten Mitfahrer ab. Nach einigen Stunden mehr als erwartet verlassen sie endlich das Dunkel unter der gewaltigen Betonplatte, die den Reichtum der Oberstadt von der Armut der Unterstadt.

Etwas später entdeckt die ausgesandte hoch schwebende Drohne des Teams einen FSA Wachposten, bestehend aus zwei Transportern, zwei hohen Masten mit Flutlichtscheinwerfern, einem bemannten Jeep mit MG und etlichen Soldaten, welcher die Straße blockiert. Das Team hält an, als Artem so tut, als müsste er pinkeln und eine Kontrolldrohne der FSA schwebt heran, nicht größer als ein Fußball, mit vielen optischen Sensoren versehen. Eine metallische Stimme weist das Team an, zum Wachposten vorzufahren. Selbtsicher fährt das Team vor und Artem Petersen steigt aus, macht die Bekanntschaft eines CSA Sicherheitsoffiziers, der die Unterlagen des Teams prüfen lässt. Artem hatte etwas Vorwissen über die hiesigen Football Mannschaften sich erarbeitet und konnte so etwas Smalltalk mit dem Offizier führen, der sein Mißtrauen nicht aufgab. Nach anstrengenden Gesprächen letztendlich ließ er das Team weiterfahren und wies sie an, den Highway nicht zu verlassen bis sie an Ihrem Zielort wären.

Tag 2: Bis vor die Tore von Knoxville

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Mit recht hoher Reisegeschwindigkeit bewegt sich der ATV nach Südwesten über den Highway, nur dann und wann durch bürokratische Hürden an den Mautstationen aufgehalten

Aus einer brenzligen Situation wurde so sogar noch ein Gewinn, auch wenn der CSA Offizier mit einem Lächeln zum Abschied sagte, dass er das ATV mit Satelliten überwachen lassen würde, um die Sicherheit des humanitären Einsatzes zu gewährleisten.... Mehrfach beobachtet das Team militärische Überwachungsdrohnen, die über das Wald- und Farmland links und rechts der Strasse mit hoher Geschwindigkeit nach Süden jagen. Der Guide des Teams mutmasst, dass es in Texmex heiss hergeht.

Erst als sie gegen Abend den Highway verlassen, um am nächsten Tag in einer Fortology unterzukommen, kommt es zu einem kleinen Zwischenfall. Auf dem Weg in die Berge zeichnet sich ihnen das klicheebelastete Bild einer attraktiven tiefdekolltierten Blondine im liegengebliebenen PKW auf der Strasse. Das Spiel sehr schnell durchschauend, warnt das Team die offensichtlichen Wegelagerer, gibt Ihnen zu Essen und etwas Geld und setzt seinen Weg fort. Aufgrund guten Vorankommens erreichen sie spät am Abend die Fortology. Hierbei handelte es sich nicht um mehr als einige Bauernhäuser inmitten Farmlandes, befestigt mit Barrikaden und einigen Geschützen zur Selbstverteidigung. Sie werden von den dortigen Familien herzlichst empfangen geheissen und haben die Möglichkeit, sich richtig satt zu essen. Im Gegenzug gibt es medizinische Leistungen des Docs und Munition des Teams.

Tag 3/4: Bis Arkansas

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Gesättigt und zufrieden macht man sich auf den nächsten Streckenabschnitt, der das Team bis hinter Memphis in die Nähe von Little Rock führen wird. Einige hundert Meilen weiter erfahren Sie, dass Memphis abgeriegelt ist und das FS Militär die Stadt "durchkämmt", müssen also einen Umweg nehmen und verlieren wiederum Zeit. Auf der Umwegroute nach Norden trifft das ATV des Teams auf einen Kampfläufer, der die Wälder durchkämmt und mittels seines Artilleriegeschützes auf Ziele in Memphis feuert. Durch Ihr Verhalten an der zusammengestürzten Brücke über einen Fluss machen sie den Läufer auf sich aufmerksam und es kommt zum Gefecht. Jade Archer letztendlich schafft es, eine alte Eiche telekinetisch zu entwurzeln und damit den Läufer zu begraben. Der ATV ist dennoch beschädigt und bedarf Reparatur.

Am späten Abend erreicht das Team den Ort einer weiteren Fortology, die ihr Guide jedoch seit Jahren nicht mehr besucht hat. Die Siedlung liegt inmitten eines Sumpfes, der durch seine bloße Art schon nicht mehr von dieser Welt zu wirken scheint. Irrlichter scheinen dafür gesorgt haben, dass mindestens eine Gefechtsdrohne als auch ein Kampfläufer ihr Ziel verloren haben und nun als Wracks im Sumpf dahinsiechen. Die Siedlung selbst scheint von einer undurchdringbaren Mauer aus Nebel umwabert zu sein, doch nachdem sie sich kenntlich gemacht haben, öffnet sich der Nebel und ein kleines Mädchen, vielleicht im Alter von 11 Jahren, begrüsst das Team und heisst sie willkommen. Die Dörfler kommen heran und im Rahmen vieler Gespräche lernt man sich kennen. Der Guide bringt den ATV zu einem Mechaniker, der Rest des Teams wird durch das Dorf geführt. Bei allen Gesprächen ist immer wieder das Mädchen im Mittelpunkt, der viele Dörfler massiven Dank schulden. Das Geheimnis, welches keines ist, ist dass die junge Dame nichts anderes als eine unkorrumpierte Nova/Aberrantin ist, die ihr Leben dafür gibt, die Siedlung zu schützen. Nach und nach schleichen sich jedoch unlogische Zusammenhänge in die Geschichten der Dörfler, die darin kulminieren, dass sich herausstellt, dass das Mädchen, Lilith Carter-Landers mit Namen, die gesamte Dorfidylle inmitten des Sumpfes nur aus Erinnerungen ihrer Person zum Leben erweckt hat und dass es sich um Illusionen handelt. Ramon erzählt ihr von Japan, dass dort andere wie sie sein sollen, er gibt ihr ein paar Hinweise, sie löst sich in Luft auf, verschwindet von einem Moment zum anderen. Zuvor hatte sie noch gewollt, dass das Team dort bleibt, ihr Gesellschaft leistet, aber selbst ihr wurde klar, dass sie diese Charade nicht ewig aufrecht halten können werde.

An diesem Tag wurde auch klar, dass ihr Guide mehr als menschlich sei, jedoch nicht Psioniker, noch Nova.

Die Traumwelt, in der sich das Team befand, hatte für die Mitglieder nur wenige Stunden gedauert. In der Realität jedoch war fast ein ganzer Tag vergangen. Als die unkorrumpierte nova verschwand, offenbarte sich die Zerstörung und Trostlosigkeit der Fortology. Diese Siedlung wurde vor vielen Jahren bereits dem Erdboden gleich gemacht vom FSA Militär. Das Mädchen hatte den Traum erschaffen, um selbst nie wieder alleine zu sein.

Tag 4/5:Bis ins Komanchenland

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Noch sichtlich erschüttert passiert das Team am kommenden Tag den südwestlichen Rand der LAST Zone und ist gezwungen angesichts der Uhrzeit und Ermüdung dort zu kampieren. In der Nacht schleichen mutmassliche Gamma-Stufe-Aberranten um den ATV herum, vielleicht auf der Suche nach Essen. Anstelle den Kampf zu suchen, fährt das Team mit dem Gefährt los, Jade Archer legt sich auf das Dach und erschiesst zwei der Kreaturen. Da diese jedoch langsamer rennen als der ATV fährt, kommt es zu keinem weiteren Zwischenfall.

Am späten Nachmittag kündet eine gewaltige Sandwolke am Horizont einen nach Süden rollenden FSA Gefechtszug an. Das Team zieht es vor, hinter einer verlassenen Scheune und einem Misthaufen sich versteckt zu halten. Das Heer von mehreren Hundertschaften Infanteriesoldaten, Kampfläufern und AntiGrav Tanks zieht an Ihnen vorbei, ohne das Team zu bemerken.

In einer Schlucht, gedeckt vor dem Blick neugieriger Wanderer und Patrouillien, kampiert das Team und kommt endlich für eine Nacht zur Ruhe

Tag 6: Durch Nevada

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Endlich scheint es ruhiger zu werden, je mehr das Team nach Norden reist, desto grüner wird die Umgebung und desto weniger Militär findet sich. Nichtsdestotrotz ortet die immer wieder voraus geschickte zerstörte Höfe, ehemalige Fortologies, so dass der ATV weiter abseits der Routen bleibt.

Nach einer sehr ruhigen Fahrt wird die letzte Nachtruhe eingelegt. Der ATV wird in einer verfallenen Scheune abgestellt und im Inneren des Fahrzeuges macht es sich das Team auf dem Boden bequem. Am frühen Morgen des nächstes Tages wird das Team unsanft vom Klopfen an die Stahlverkleidung geweckt. Eine FSA Wilderness Patrol auf Strafpatrouillie hatte es geschafft, den ATV aufzuspüren, die Überwachungsdrohne zu deaktivieren und das Team im Schlaf zu überraschen. Es kommt zum Unweigerlichen. Die Schlechtgelauntheit der Soldaten führt sie dazu, zotige Scherze über Jade zu machen, ihr in den Schritt zu greifen, den Rest des Teams mit Waffen zu bedrohen. Als der Geduldsfaden der ABI SDU 003 reißt, geht alles recht schnell. Die folgende Auseinandersetzung ist schnell und hart. Binnen weniger Sekunden sind die Gewehre den Soldaten aus den Händen gerissen, zwei von Ihnen niedergeschossen, einige Kugeln auf Jade abgefeuert bleiben in der Luft schwebend stecken. Nun muss alles noch schneller gehen. Zwei weitere Soldaten bekommen schwere Schusswunden. Ein vorletzter huscht in deren Transporter, zündet die Brennstoffzellen, will davon fahren. Jade reisst einen gewaltigen Findling aus der Erde kraft Ihrer Telekinese und rammt mit diesen den Transporter auf die Seite. Die Soldaten, nun in Panik, zünden eine Granate in Inneren des Transporters und töten sich damit. Der Transporter brennt aus. Jade senkt den Findling noch einmal dahin, wo er einst gelegen hatte.

Das Team räumt noch notdürftig auf, lässt es nach einem Zusammentreffen mit Rebellen aussehen, auch wenn das verdammt weit nördlich war dafür... so schnell es geht, machen sie sich auf den Weg nach Norden auf, die letzte Tagesstrecke bis zur Vancouver-Portland-Archologie auf sich nehmend.

Anerkennte EP: 4
Meine Werkzeuge
Adventure "Omega Alpha"
Adventure - Glossar
Aberrant "Righteous III"